Samaritan’s Purse entsendet Team in die Demokratische Republik Kongo
Zwei Ebola-Behandlungszentren in der schwer betroffenen Provinz Ituri sind im Einsatz
Angesichts der steigenden Zahl von Ebola-Fällen in der Demokratischen Republik Kongo reagieren wir von Samaritan's Purse mit einem Notfalleinsatz im Namen Jesu. Ein internationales Katastrophenhilfeteam (DART) ist vor Ort, darunter auch zwei deutsche.

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Update
18.06.2026
Zweites Behandlungszentrum im Ebola-Krisengebiet eröffnet
Nun ist auch das zweite Ebola-Behandlungszentrum in Nyankunde vollständig in Betrieb. Samaritan’s Purse versorgt dort sowie im Behandlungszentrum in Bunia weiterhin Patienten. Gleichzeitig arbeiten Mitglieder unseres Katastrophenhilfeteams (DART) eng mit lokalen medizinischen Fachkräften im Partnerkrankenhaus in Nyankunde zusammen. Darüber hinaus wurden Hunderte Mitarbeiter im Gesundheitswesen im Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung und in Maßnahmen zur Infektionsprävention geschult.
Neben der medizinischen Versorgung setzt Samaritan’s Purse die Aufklärungsarbeit in den betroffenen Regionen fort. Zehntausende Menschen in der Demokratischen Republik Kongo konnten bereits mit Informationen zur Vorbeugung von Ebola erreicht werden. Zudem wurden zahlreiche Handwaschstationen in Gemeinden installiert. Maßnahmen zur Eindämmung des Virus und zur Gesundheitsaufklärung laufen derzeit in fast zwei Dutzend Gesundheitszonen (Verwaltungseinheit des lokalen Gesundheitssystems) weiter.
Bitte beten Sie weiterhin für die Patienten, ihre Familien und das medizinische Personal. Beten Sie, dass Gott Heilung schenkt, Menschen schützt und allen Beteiligten Kraft, Weisheit und Hoffnung gibt.


Update
14.06.2026
Zwei Ebola-Behandlungszentren im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo
Samaritan’s Purse hat zwei Ebola-Behandlungszentren in der nordöstlichen Region der Demokratischen Republik Kongo eingerichtet, um Menschen zu versorgen, die an dem lebensbedrohlichen Ebola-Virus erkrankt sind.
Die Zentren befinden sich in Bunia und Nyankunde in der Provinz Ituri. Beide Einrichtungen wurden als speziell ausgestattete Notfall-Feldkrankenhäuser errichtet und verfügen jeweils über 40 Betten für Patienten. Sie tragen dazu bei, den dringend benötigten medizinischen Bedarf in der Region zu decken, in der sich derzeit rund 90 Prozent der bestätigten Ebola-Fälle befinden.
Das Behandlungszentrum in Bunia hat bereits seinen Betrieb aufgenommen. Dort versorgen Ärzte und Pflegekräfte von Samaritan’s Purse die Patienten direkt vor Ort. Das Zentrum in Nyankunde wird in Kürze eröffnet und die Kapazitäten für die Behandlung von Infektionskrankheiten am dortigen Krankenhaus erheblich erweitern.
Im Einsatz für die Betroffenen folgen wir dem Auftrag Jesu, Nächstenliebe zu leben. So bringt wir nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch Hoffnung in eine Region großer Not.

Update
08.06.2026
Die Ebola-Behandlungszentren werden derzeit mit Hochdruck errichtet. Parallel dazu erhalten medizinische Helfer wichtige Schulungen zu Präventionsmaßnahmen und zur Eindämmung der Virusausbreitung. Bitte betet weiterhin für Gottes Versorgung, Schutz und Genesung für die Betroffenen.

Update
01.06.2026
Wir haben alle benötigten Genehmigungen erhalten. Jetzt beginnen wir damit, zwei mobile Ebola-Behandlungszentrum aufzubauen. Das erste errichten wir in Bunia (40 Betten), das zweite folgt zu einem späteren Zeitpunkt in Nyankunde (15 Betten).
Außerdem statten wir zur Zeit lokale Krankenhäuser mit dringend benötigter Schutzausrüstung sowie medizinischen Hilfsgütern aus und geben Schulungen zur Krankheitsprävention und Hygiene.

Eine lange Tradition im Kampf gegen Ebola

Samaritan’s Purse blickt auf eine lange Tradition bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten zurück, darunter Ebola, Cholera, Diphtherie und COVID-19.
Auf dem Höhepunkt des Ebola-Ausbruchs in Liberia im Jahr 2014 eröffnete Samaritan’s Purse ein Ebola-Behandlungszentrum, in dem Patienten direkt versorgt wurden, und bekämpfte die Infektionsraten durch Hygieneschulungen und Aufklärungsmaßnahmen zur Prävention in den betroffenen Gemeinden. Durch eine groß angelegte Aufklärungskampagne, an der Tausende von Kirchenführern beteiligt waren, versorgte Samaritan's Purse mehr als 1,6 Millionen Menschen mit potenziell lebensrettenden Informationen.
Nur wenige Jahre später, im Januar 2019, richtete Samaritan's Purse ein Ebola-Behandlungszentrum in der Demokratischen Republik Kongo ein, versorgte dort mehr als 600 Patienten und klärte die Gemeinden weiterhin über bewährte Maßnahmen auf, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen.
Bitte beten Sie für unsere Mitarbeiter vor Ort und das Team aus Katastrophenhelfern, während wir auf diesen Ausbruch im Jahr 2026 reagieren. Beten Sie für alle betroffenen Menschen in Zentral- und Ostafrika und für ein Ende der Ausbreitung dieses Virus.

